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NEWS vom 23. Januar 2003
Steffen Kampeter äußert sich positiv zum Musikexportbüro
Steffen Kampeter, zuständiger Berichterstatter der CDU/ CSU-Bundestagsfraktion im Haushaltsausschuss und für Kultur und Medien äußerte sich im Rahmen der MIDEM positiv über die Studie der Musikverbände zur Einrichtung eines Musikexportbüros.
Wörtlich heißt es:
"Die nun vorliegende Studie zeigt den Reformbedarf bei der Außenwirtschaftsförderung im Musikbereich und beschreibt die Möglichkeit der Unterstützung, die meine Fraktionskollegen und ich schon seit einem Jahr fordern. Die CDU/CSU begrüßt ausdrücklich, dass es auf unsere Initiative hin - zu einem fruchtbaren Dialog zwischen den Verbänden und der Politik gekommen ist. Wichtig ist, dass die Staatsministerin ihren Absichtsbekundungen nun auch Taten folgen läßt und eine rasche Realisierung erreicht. Hier könnte Frau Weiss beweisen, dass sie anders als ihre schönredenden Vorgänger - den Ankündigungen auch Taten folgen lässt. Die Unionsfraktion bietet der Staatsministerin ihre kreative Mitarbeit an, vor allem, um folgende notwendige Schritte einzuleiten: Vom Bundeskanzleramt erwarten wir eine zügige Vorlage und Umsetzung eines Finanzierungs- und Organisationskonzeptes zur Errichtung des Musikexportbüros. Von der Musikwirtschaft und den Verwertungsgesellschaften erwarten wir, dass sie einen substanziellen Beitrag für die Realisierung des Projektes liefern. Der Stellenwert der Musikindustrie ihre Wertschöpfung, ihr erhebliches kreatives und wirtschaftliches Potential, ihre mediale Außenwirkung und ihre Bedeutung für den Medienstandort Deutschland - wird von der Bundesregierung bisher nicht ausreichend berücksichtigt. Die Förderung der Ausübung, der Produktion und der Vermarktung von Musik in Deutschland muss jenseits der zunehmend artifiziellen Trennung von "E"- und "U"-Musik gestärkt werden. Hierfür bildet die nun vorliegende Studie eine Grundlage, auf der es sich lohnt, aufzubauen. Musik ist - wie der Film - zugleich Kultur- und Wirtschaftsgut. Eine task-force von Wirtschafts-, Innen-, Außenwirtschafts- und Kulturpolitik muss nun etabliert werden, um endlich einen wettbewerbsfähigen Zweig der Kulturindustrie in Deutschland zu stärken, der auch international die Bedeutung bekommt, die in anderen Ländern längst selbstverständlich ist. Es geht dabei nicht um Quoten, sondern um Qualität. Und hier hat das Musikland Deutschland erheblich mehr zu bieten, als international bisher wahrgenommen wird. Endlich kommt Schwung in die Bude: Nun gilt es, ihn zu nutzen. Die MIDEM 2003 sollte die letzte ohne ein deutsches Musikexportbüro sein!" |
