Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.
(Friedrich Nietzsche)
Thank You For The Music.
(Benny Andersson/Björn Ulvaeus)
Die Musik hat von allen Künsten den tiefsten Einfluss auf das Gemüt. Ein Gesetzgeber sollte sie deshalb am meisten unterstützen.
(Napoleon I. Bonaparte)
Let The Music Play.
(Burt Bacharach/Hal David)
Music Makes The People Come Together.
(Madonna/Mirwaïs/Green/Kersey)
Dieses Lied ist nur für Dich.
Schön, wenn es Dir gefällt.
(Herberger/Naidoo)
Ein Lied geht um die Welt.
(Hans May/Ernst Neubach)
Music is a world within itself with a language we all understand.
(Stevie Wonder)

Aktuelle News

06. November 2017

Deutscher Filmpreis an DMV-Mitglied Harold Faltermeyer

Die Preisträger des DEUTSCHEN FILMMUSIKRPEISES 2017vlnr: Trevor Jones, Oli Biehler, Harold Faltermeyer, Caroline Adler, David Reichelt, Nicolai Krepart, Simon Rummel © Joachim Blobel

Bereits zum vierten Mal wurden am 3.November in Halle (Saale) der Deutsche Filmmusikpreis im Rahmen der 10. Filmmusiktage Sachsen-Anhalt verliehen. Der Ehrenpreis ging dieses Jahr an Grammy-Preisträger und DMV-Mitglied Harold Faltermeyer, der in den Achtzigern u. a. durch seine Musik für „Top Gun“ und den Dauerohrwurm des Axel F.-Themas aus „Beverly Hills Cop“ bekannt wurde. Die Laudatio hielt Kultur- und Staatsminister des Landes Sachsen-Anhalt Rainer Robra. Der Deutsche Filmmusikpreis wurde insgesamt in sechs verschiedenen Kategorien im historischen Ambiente des Steintor-Varieté Halle (Saale) vergeben.

In der Kategorie „Beste Musik im Film“ überzeugte Oli Biehler mit seiner facettenreichen Filmmusik von romantisch-archaischen Klängen, sphärischen Gesängen bis hin zu Hardrock in der düsteren Neuauflage der Märchenverfilmung „Das kalte Herz“ (Regie: Johannes Naber), für den er in diesem Jahr bereits mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet wurde. Ebenfalls mystischmärchenhaft wurde es in der Kategorie „Bester Song im Film“, es überzeugte der Titelsong „One Single Rose“ zum Fantasy-Abenteuer „König Laurin“ (Regie: Matthias Lang). Caroline Adler und David Reichelt erhielten den Preis von Laudator und Jury-Mitglied Prof. Dr. Georg Maas. Über die begehrte Trophäe in der Kategorie „Beste Musik im Kurzfilm“ durfte sich Komponist Nicolai Krepart für „Ein Ausnahmezustand“ (Regie: Tarek Roehlinger) freuen – ein sehr aktueller Film über die Angst einer Gesellschaft. Überreicht wurde der Preis von Filmkomponist Ingo L. Frenzel („Der Medicus“). Den Nachwuchspreis erhielt Simon Rummel, der ihm von Alexander Thies (NFP*) und Torsten Giewat, in Vertretung für Josef Reidinger (ARRI Media) überreicht wurde. Der Nachwuchskomponist und Musiker komponierte bereits diverse Filmmusiken, darunter der deutsche Film noir „Zazy“ (Regie: M. X. Oberg) mit Ruby O. Fee in der Hauptrolle. Rummel durfte sich außerdem über ein Softwarepaket von Steinberg freuen.

Mit bewegenden Videobotschaften von Giorgio Moroder und Sylvester Levay übergab Ehrenpreisträger des Vorjahres Klaus Doldinger die Trophäe an Ehrenpreisträger Harold Faltermeyer. Der Ehrenpreis Kategorie International wurdeTrevor Jones von Peter Dinges (FFA) überreicht, ebenfalls per Videobotschaft gratulierte der Oscar-Preisträger Steven Price („Gravity“). Charmant führte MDR Kultur-Moderatorin Ellen Schweda durch den Abend der Filmmusikpreisverleihung im historischen Ambiente des Revuetheaters. Die Preistrophäen stammen wie in den Jahren zuvor aus der Hand des Künstlers Carl Bens.

Als musikalischer Höhepunkt des Abends spielte der Ehrenpreisträger des Vorjahres Klaus Doldinger gemeinsam mit dem französischen Pianisten und FilmkomponistenJean-Michel Bernard seine unverwechselbare Filmmusik zu „Das Boot“ und begeisterte das Hallenser Publikum.


Preisträger DEUTSCHER FILMMUSIKPREIS 2017

Ehrenpreis – Harold Faltermeyer („Top Gun“, „Beverly Hills Cop“)
Ehrenpreis International  – Trevor Jones („Der letzte Mohikaner“)
Beste Musik im Film –  Oli Biehler für „Das kalte Herz“
Bester Song im Film – Caroline Adler und David Reichelt für „One Single Rose“ zu „König Laurin“
Beste Musik im Kurzfilm –  Nicolai Krepart für „Ein Ausnahmezustand“
Nachwuchs – Simon Rummel

‹ zurück Drucken